Sonntag, 22. Oktober 2017

Fortschritt II



Was ist wichtig für uns?
Ich schlief, lächelte und dachte, erwachte im Traum, das ist es - was mich bewegt -  was ist uns Menschen, was ist mir wichtig?

All diese angeblich so wichtigen Kontakte  in unserer übertechnisierten Welt, die wir um uns herum pflegen und versuchen zu begreifen, weil sie keine Wesen von einem anderen Stern,  sondern wie wir sind – atmende Menschen die dazu fähig sind tiefste Gefühle zu empfinden, 
Nähe zu einem anderen,
Respekt und Achtung,
Toleranz und Demut mit uns im Alltag anderen gegenüber zu führen, wie ein liebevolles Geschenk das uns bei unserer Geburt mit in die Wiege gelegt wurde.
All jene hoffnungslose Kriege die wir miteinander führen, egal ob in privater oder wirtschaftlicher  Hinsicht, aus Neid, Hass, Geltungssucht, Profilierungssucht, ob aus religiösen Gründen, weil wir nicht untergehen wollen , nicht zur Maschine werden wollen die nur ohne Emotion und Gefühl vor sich hin agiert, sind so sinnentleert, oft so sinnlos, hart,  unpersönlich und kalt, sie bringen uns nicht weiter in unserer eigenen Entwicklung, sie helfen uns nicht das Leben zu verstehen und es  zu bestehen.
Oft genug vergessen wir  in unserer digitalen immer unpersönlicher werdenden  Welt – was wirklich wichtig für uns ist und wer wir sind.
 Ich sehe oft  Elend, Grausamkeit, Kälte und Interesselosigkeit, Gedankenlosigkeit,  Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit und wenig eigene Perspektive, oft auch verzweifelte Hilflosigkeit wenn ich unsere Welt und die Menschen in ihr betrachte – sehe aber auch das Bemühen sich und anderes positiv  zu verändern und das gibt mir den Mut  lebensfroh  und lebendig neugierig zu bleiben.
      Das Rad der Zeit  lässt sich von nichts aufhalten, es dreht sich weiter und weiter, unbeirrt und immer vorwärts  - wie die Natur um uns die nicht aufgibt - oft ohne unser eigenes Zutun, wir haben es in Bewegung gesetzt weil wir mehr auf dieser Welt erreichen wollten als all jene,  die lange vor uns gegangen sind.
Wenn wir versuchen aus eigenen Fehlern und denen der anderen zu lernen sind wir der Technik und Wirtschaftswohlstandsgesellschaft  mit seinem unbarmherzigen Konsumdenken  nicht ausgeliefert sondern  weiter voraus als jede "Maschine" die von uns selbst erschaffen - uns den Weg zum Herzen der Menschen  und dem Leben miteinander nicht erleichtert.

 © Angelface
( P.S. Maschinen agieren natürlich nicht, sondern wir, die sie programieren, aber vielleicht übernehmen sie irgendwann einmal unser Denken wenn wir nicht vorsichtig damit sind.)

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Fortschritt

Ohne Frage hat und ist jeder Fortschritt etwas Gutes. Selbstverständlich bin ich auch dafür, stehen bleiben bedeutet eher Stagnation = Stillstand.
Ob er uns allerdings in jeder Lebenslage gut tut, ist eine andere Frage die ich nicht beantworten kann, denn wir überblicken  nur die Vergangenheit - sind im Jetzt - das wir oft nicht begreifen - können aber nicht in die Zukunft sehen.
Ohne Fortschritt gäbe es keine DNA-Analyse die es uns möglich macht  Menschen  überall auf der Welt aufzuspüren die wir ohne diese Technik zu nutzen - nie finden würden, die Kriminalistik ist froh darüber. Ein großer Fortschritt ebenso wie die Suche der Polizei über das Internet und die Hilfe der aufmerksamen Besucher.


Gerade lese ich ein Buch das mich sehr zum Nachdenken bringt, es ist kein Sachbuch, keine Reisebeschreibung, kein Krimi  sondern wohl eher eine komplexe  Lebenszusammenfassung in Romanform auf ungewöhnlichere Art, keine Biographie. Es scheint wohl eher eine  Art lautes Gedankenspiel  zu sein.
-                          Warum – weshalb – wie so - ?
Wie dem auch sei, es ist egal wer es geschrieben hat, wie der Titel ist – wichtig sind die Gedanken die durch das darin lesen in mir ausgelöst werden weil sie so ungewohnt und merkwürdig für mich sind.
Die Schilderung des Suizids einer knapp Zwanzigjährigen, die Bilder die wachgerufen werden, die Dinge die vorangegangen sind um ihn eventuell zu verhindern und die Bemühungen dazu – ja letztendlich die Auflösung eines sehr komplexen Falles der weit bis in Kriegszeiten um 1946 zurück reicht und nur durch die Hilfe des Internets aufgeklärt wurde - sind es, die mich zum Einhalten und Nachdenken bringen.
Facebook – Instagram  und die sozial Medien -  all das was mittlerweile  in unsere Zeit gehört – ist der Ausgang dazu.
Dass es nicht ungefährlich ist, sich darauf einzulassen, dass wir es dort mit uns völlig unbekannten Personen, die auf unser Leben Einfluss nehmen, zu tun haben, wissen wir alle die sich übermässig und nur noch ausschließlich in diesen Kreisen bewegen. Dass solches fremdgesteuertes Verhalten im hemmungslosen Konsum versinkt  und darin ausufert ist sehr bedauerlich, aber wir haben es selbst in der Hand - ja oder nein dazu zusagen.
Wie groß letztendlich dieser tägliche  - Social Medien Umgang- Einfluss auf uns hat, wissen wir nicht. Wir lassen uns darauf ein, auf etwas, dass wir nicht kennen. Wir verlassen uns auf das, was wir dort lesen und neu kennen lernen.
Die Neugier, Wissbegierde, vielleicht die Langeweile – auch der Wunsch geliebt und gemocht zu werden -  treibt  uns in einen fortlaufenden Radius, aus dem sich viele nicht mehr befreien können oder wollen. Es ist wie eine Sucht, die den persönlichen  Alltag beeinflusst.
 W E R ?... tut es, die Gedanken kriechen durch mein Hirn und ich suche darin Gesichter von Menschen,  die ich eventuell "kenne ",  Bildschirmgesichter die sich vielleicht dazu eignen.
 Sind`es  jene,  die nichts mit sich anfangen können -  oder jene, die sich fürchten mit sich alleine zu sein? Ist es eventuell …jemand der sich nur "herzeigen will, stolz darauf ist , auf das was er tut und macht -  so wie er ist - also ein verstärktes Geltungsbewusstsein hat, ein Eitler der sich bewundern lassen will - keiner weiss es -  oder sind es nur
"schwache " Menschen,  die  einen Halt  oder  nach einem neuen Lebensinhalt suchen, Bestätigung brauchen, Unsichere die ihren eigenen Weg nicht erkennen, Vorsichtige die nach Anerkennung gieren, Profilneurotiker die sich zu beweisen suchen – Neugierige, die ihre Wissbegier stillen wollen – wer trifft sich da, - wen treffe ich da - das fragen sich viele, wenn sie sich zum ersten Mal einloggen.
„ Ach, ich schau nur mal rein und erstelle mir ein Profil, schaue wen ich dort treffe und finde vielleicht Gleichgesinnte und Freunde, heißt es dann als erste Begründung für die Vernetzung, dann ist man drin , alles weitere entwickelt sich wie ein Sog der einen mitzieht. Ein Tor – durch das man bisher nie ging – wird aufgetan.
„Ach, es ist nur ein bisschen was anderes, als das was ich sonst habe“  – höre ich, wenn ich frage warum bist du bei Facebook und Co? Oder“ ich bin neugierig auf den Rest der Welt, jetzt ist sie doch so nah und ich gehöre dazu“.
Da kommt doch sofort die Frage auf: Was ist nah -  in Zeitzonen und  Kilometern gemessen.  Das Telefon  - Internet und Skype , Mails und Briefe verbindet auch Welten. Das persönliche Gespräch zwischen Menschen Aug in Aug noch mehr – warum findet dies nicht mehr statt?
Ist das wirklich so – wie behauptet wird  - dass wir ohne die Medien in vielfacher Form nicht mehr auskommen wollen - und nicht nur eine Ablenkung vom wahren Leben das sich ganz woanders als auf der Tastatur zwischen fremden Menschen  abspielt (?)
           Das wirkliche Leben das unseren Alltag ausmacht hat einen Anfang – eine Mitte – auch irgendwann mal ein Ende und hat nichts mit dem gelebten Leben im Internet zu tun, warum also versteifen und bestehen Menschen darauf sich anderen – völlig Fremden so auszuliefern indem sie ihre Daten preisgeben, sich öffnen – aus privatem Umfeld erzählen oder sich dort vielleicht als eine Person outen, die es nicht gibt und die sie erfinden um wahrgenommen zu werden.
Diese brisant fortschreitende  Entwicklung unserer hochmodernen Zeit wird mir wahrscheinlich ewig ein Rätsel bleiben.
 Die Traumwelt in der es keinen Abwasch, keine Armut, keinen Ärger mit anderen, keinen Chef der einen drangsaliert, keine Freundin mit der man sich nicht mehr verträgt, keinen Ehemann gibt der seine Ehefrau schlägt, ist eine die man sich zusammenbastelt weil man weiß -  in der Wirklichkeit gibt es sie nicht.
Potenzielle Selbstmordkandidaten,  die jemanden suchen, der sich mit ihnen gemeinsam auf den letzten Weg macht und verbündet, sind dort vielleicht! - ? genauso vertreten wie Hochstapler, die sich an anderen bereichern möchten.
Aber auch andere, vielleicht nur einfach  "Hilferufende die woanders keine Hilfe mehr bekommen . Sie alle suchen (vielleicht ) nach etwas was das wirkliche Leben ihnen nicht mehr gibt, Hoffnungslose die verzweifelt sind, Einsame die nach Erfüllung ihrer Wünsche und Träume unterwegs sind. Oder sind  es – und das ist eine Frage - Menschen die so abgedriftet sind, dass sie sich im wahren Leben  nicht mehr zurecht finden?
Warum tun wir was wir tun? All das wissen wir mit dem Verstand – aber wir tun es doch, wir vernetzen uns mit Fremden, weil wir – irgendwie - alleine sind oder uns so fühlen.
    Nicht nur ich frage mich wahrscheinlich wohin uns unser rasant fortschreitender Fortschritt führt, aber bestimmt,  ob wir Menschen reif genug sind um ihn vernünftig zu nutzen wenn wir erkennen wozu er uns (manchmal ) bringt.
Mir - jedenfalls -  gibt das sehr zu denken…warum wir nicht mit dem zufrieden sind was wir haben und sind.
Wo führt uns die Vernetzung der Welt noch hin?
Hier hätte ich einen interessanten Link dazu, vielleicht findet man dort Antworten.

 © Angelface
nanu, - meine Statistik erzählt mir erfreulich Überraschendes als ich heute Morgen die Seite aufschlage.. 
da dies eher selten ist, möchte ich das nicht unkommentiert übergehen: denn, da ich weder etwas zu verkaufen noch zu bewerben habe überrascht mich das sehr
    Liegt es am Wetterumschwung, dem Thema oder Resturlaubstagen den einige noch haben, keine Ahnung, aber ich freue mich sehr.
Ein DANKE für die fast 4oo Besucher an einem Tag - dem heutigen - die bis jetzt diese Seite aufgeschlagen haben um sie zu lesen und so bedanke ich mich ausdrücklich und herzlich bei allen unbekannten Mitlesern.
Anscheinend habe ich damit ein Thema angepackt das auch andere interessiert und selbst wenn keiner der vielen Fremdbesucher dies kommentieren wollte, freue ich mich doch sehr darüber dass sie gelesen haben und gekommen sind.
Ich danke Ihnen und versichere:ich pack zwar manchmal heisse Themen an,plaudere auch laut darüber, schreibe manchmal auch mit ein wenig "Biss", aber ich beisse keinen :))....Angel...

Montag, 16. Oktober 2017

Herbst auf der Höh

Mitte Oktober - es ist noch so schön, genau das richtige Wetter zum spazieren zu gehen.
Nicht zu kalt, nicht zu warm, genau richtig um an die frische Luft zu gehen ✹ ☆ ☁ 😁mit sattem Gesicht schaut er zu uns ins Fenster hinein..
der Herbst
nun ist er da...
erfreut uns mit Sonne - Warm - 18 - 20 °😅
die Vögel zwitschern
die welt steht still
wir staunen immer wieder
über all seine farben...
die letzten Himbeeren pflücken , jeden Tag in den Garten gehen
                                                                 schauen  und hin → sehn... 

1x Klick und dann drüberscrollen= großbild 😁
wie ist der herbst doch so schön  ♪ ♪♫ da möcht man glatt singen...♪♪♪
leuchtende Farben überall


 schon verliert er
erste Blätter
vom Spicetopf bekam er
eine neue Heimat
mitten im Garten
... nun bunt scheint er fast
schon
Herbstfarben zu blühn...
 mein schöner alter Baum...
in Schnee und Eis zog er her
  vor 4 Jahren
 nun ist er ein
  kleiner Riese schon
 überragt die Nachbardächer
 ich sehe ihn
   lächeln...
jeden Tag...↢ lächle mit ihm mit...
Mitte Oktober blüht es noch


die standen als Baby bei der
Nachbarin

Sonne - Licht & Schatten
nun sind sie groß und schön
tragen Früchte die leuchten, Beeren rot - gold + grün...



mit all seinen Farben..bleibt er uns hoffentlich noch so einige Tage erhalten...
war er im letzten Jahr auch so schön...geniessen wir ihn...mit allen Sinnen..
jeden Tag an dem es ihn gibt...
                                                                            Angelface
mein Septemberherbstspaziergang von 2016 sah beispielsweise so aus:
https://wokinisblog.blogspot.de/2016/09/herbstspaziergang.html
auch diesen fand ich wunderschön...

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Film Empfehlungen im Oktober

     ... kluge Filme -  sind wie gute Regisseure  (wohl) eher selten, die meisten wollen uns nur berieseln - das eigene Denken einschränken - gerade deshalb sehe ich mir gerne gute - aber dafür  - weniger und nicht jeden  Spielfilm an ! Mittlerweile funktioniert das ja prima auch über mobile Geräte. Die Mediathek lässt grüßen - Viele Videos lassen sich noch lange Monate aufrufen und nachträglich schauen was man( vielleicht ) versäumt hat. Ist doch toll, welchen Luxus an Auswahlmöglichkeiten wir haben! Auch das ist eine Art von Reichtum, der uns oft nicht mehr bewusst ist, wir greifen ganz selbstverständlich zu.


Herbstgedanken und Empfehlungen
Es wird langsam aber sicher Herbst – es stürmt und windet fast täglich, die Blätter verfärben sich und fallen von den Bäumen, das Herbstlaub wird bunt, der nahende Winter steht schon dicht vor der Tür, da schaut man auch gerne mal in die Glotze – zumindest ich …tu es.
Was mich beeindruckt ist, dass das deutsche Fernsehen in den ersten Programmen wie im ZDF und im ARD das ja angeblich nur für "Alte" ist -  doch noch ab und an  - gute Filme zeigt, nicht nur alberne  Ratespiele für jung und alt;  Abendunterhaltung im aktuellen  Media & Showgeschehen und vielem, vielem anderen was so über den Bildschirm läuft.
        Mit Tatorten werden wir ja fast täglich in irgendeinem Programm  überflutet – ARD – die III. Programme sind voll davon  
ich freue mich – wenn nicht nur Serien – Krimis und Thriller – Festspielaufführungen in 3 – Stunden- Länge, langschweifige Historiendramen wie jetzt eben der Dreiteiler  Maximilian – das Spiel von Macht und Liebe I.- III.Teil -  läuft, wobei man „dranbleiben“ muss um die Inhalte der Geschichte nachzuvollziehen -  nein – es gibt gute deutsche Filme  -  die TOP  aktuelle Themen behandeln , die dort  gezeigt werden.
Da traut sich WER – der Intendant – er traut tatsächlich den Zuschauern zu, dass er auch ernste Unterhaltung verträgt – sich selbst Gedanken macht – inne hält – im eigenen Alltagsgeschehen.
Er unterhält nicht nur – er informiert.
Die letzte Reise ein TV – Drama von 2017 im Ersten mit Christiane Hörbiger –  Quelle Wikipedia - die große alte Dame, die so viele Filme gemacht hat dass man ganz erstaunt ist, dass sie trotz fortgeschrittenen Alters – gerade solche schwierige Themen als Schauspielerin anpackt und zeigt. Ein kluger Film mit guten Darstellern wie Nina Kronjäger, Suzanne v.Borsody über Sterbehilfe –  selbstbestimmtes Sterben - humanes Sterben – und  Gesetze, die dieses verhindern. Kontrovers wird dies sicher diskutiert werden - das war mir von Anfang an klar. Wenn ich das  - und ähnliche Themen hier, wo ich wohne -  aufrufe, dann sehe und höre ich Kopf schütteln und die Worte: das sehe ich mir nicht an, das ist mir zu „nah“ – zu schwierig – zu* zu*zu*
Da frage ich mich doch: warum eigentlich –  schließt man die Augen davor - es geht uns doch alle an – irgendwann!
Ein guter Film – den ich mir gerne angesehen habe – auch wenn  er Tabus aufdeckt oder gerade dann – interessiert mich das sehr. Danach kam noch eine ausführliche Reportage darüber: Fr. S. will sterben (wer hilft am Lebensende)
Noch einer der aktuellen Filme die ich empfehlen kann:

                                                                (Zeitungsausschnitt)
                                                                                *
Im ZDF: am 3. Oktober 2017 – 20:15*Eine unerhörte Frau*mit Rosalie Thomass, eine mir bis dato recht unbekannte Schauspielerin- die diese Rolle ausgezeichnet und glaubwürdig spielt (nach einer wahren Begebenheit)
Die Geschichte einer bewegenden Frau, die alles dafür tut, damit ihr Kind überleben kann.
                                                   (  -  nähere Info über sie unter dem Link -)
                                                                                    ***
                     
                                                   
                                                 Die letzte Reise | das Video ist verfügbar bis 02.01.2018


weitere Filme mit ihr...

© Angelface

Dienstag, 26. September 2017

Aufbruch...*ins Vergnügen




Ein Umbruch ist ja manchmal auch ein Aufbruch…
Ein Aufbruch in einen anderen Lebensabschnitt – in andere Interessen, man setzt andere Schwerpunkte – verändert sich. Das hat wohl weniger etwas mit dem Alter zu tun, sondern wohl eher mit verlagerten Inhalten.
Es ist ziemlich egal was man anpackt und ändert, man ändert sich selbst damit mit.
         Ruhe – Gelassenheit –  die Natur genießen und das was da ist - all das lernt man hier wenn man offen dazu ist.
Manchmal muss man sich einfach nur - einmal hinsetzen - ein längeres Päuschen in seinem Alltag einbauen, alles überdenken was man so macht und alltäglich tut - dann wieder gestärkt aufstehen und neu leben.
Ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich irgendwann einmal in meinem Leben ein Talent zum werkeln, bauen, streichen und neu kreieren hätte oder -  dass es mich dazu treiben würde.(!!!)↓
                 Ich denke, das hat sowohl mit meiner total veränderten Lebensweise, meinem Lebensrhythmus, meinem" Einzug in den Vogelsberg", das kennen lernen anderer Menschentypen -  zu tun.
Eigentlich müsste ich zum Stadt- und Gemeinderat  gehen und sagen – unterstützen Sie das oder nicht? Wenn sie näher  hinschauten - dann müssten die Dukaten  säckeweise fließen.(:))-)
                                         * Ich fange an und lasse die Ideen kommen. *

denn noch zwei Jahre vorher sah es so bei einer ersten Essenseinladung aus:

Mittlerweile hat sich viel getan!
Ich hübsche ihnen mit meinem bunten Garten  zur Ansicht  den Park auf der ja als Touristenattraktion seinen Beitrag zum Fremdenverkehr  leisten soll – zeige Ideen wie aus „wenig – mehr“ wird ohne Millionen!!°:)) aus dem Stadtsäckl zu ziehen, mache die Wanderwege durch den Park bunter, setze Schwerpunkte wie „aus alt – mach neu“ ohne große Kosten entsteht, leiste also auch einen gesunden Beitrag zum „ nix unnütz verschwenden und ziehe neue Bewohner aus den Städten zum hier wohnen an -  indem ich ihnen  gerne auch mal mein Haus zeige. Die Kaffeemaschine brummt dann auch mal doppelt und dreifach wenn Gäste kommen.
 Mein Haus - dein Haus macht für mich keinen Unterschied, „meines“  habe ich ja nur für 10 Jahre angemietet, wohne quasi meinen Beitrag zur Umwelt  in dieser Zeit ab.
Viele Gäste vom Wohnmobilplatz die aus aller Herren Ländern kommen, bewundern mein "Buntes Zuhause " – und damit den Park und stellen fest: ach, hier steht die Zeit alles andere als still, hier wird gemacht“, während früher wohl eher der Eindruck entstand – hier steht alles still seitdem der Ferienpark kein Umschlagplatz für" Urlaubsgäste" – die langsam aber sicher ausblieben - sondern immer mehr zum "festen Wohngebiet" wurde. Seitdem heißt es nicht mehr _  Ferienpark Burgblick_ sondern nur noch als Postadresse „ BURGBLICK“ + Hausnummer.
Weit über die Hälfte der ehemaligen 100 Ferienwohnungen/und Häuser  sind mittlerweile in fester Hand – der älteste Bewohner ist seit 16 Jahren hier wohnhaft = sesshaft und  knapp 80 Jahre alt.             
Andere folgten – arbeiteten von hier aus in den umliegenden Städten und genossen die ländliche Ruhe und den Frieden den diese schöne Umgebung ausstrahlt. Hektik und Eile kennt man hier nicht. Daran hat sich kaum etwas geändert und über diesen mangelnden Fortschritt sind wir alle recht froh, denn wir wissen nun alle,  dass es auch anders geht.
Viele haben angebaut, aufgestockt und den ehemals gleichen Haustypen ein neues äußeres und inneres Gesicht mit Farbe und ein paar neuen Ideen gegeben und es ist erstaunlich, was dabei  Schönes  herauskommt.
In den eingemeindeten Dörfern rings um die höchst gelegene Stadt Hessens gibt es weder Metzger, noch Firmen, weder Bäcker noch Einkaufsmöglichkeiten, kaum eine Pflegeeinrichtung und schon gar keinen Arzt mehr während wir dies hier alles noch haben.
Doch dafür muss man auch etwas tun. – P r o j e k t e verwirklichen kann man es wohl nennen.
                                                        -   Und dies geschieht auch im Kleinen. -
Bilder privat mit der  Panasonic Mega 5.0 (@ Angel)
Ohne  ( eigenes ) Tun – gibt es keinen Ertrag, keine Ernte, keinen Zulauf, keine Zukunft, keine Erwerbsmöglichkeit – alles stagniert, stirbt vor sich hin und zieht niemanden in seinen Bann.
Würden wir, die hier Ansässigen  die noch bestehenden Geschäfte nicht mit unterstützen – indem wir dort einkaufen -  die Handwerker beschäftigen, ihnen Aufträge geben -   wären  diese wahrscheinlich längst zu, ja völlig ausgestorben.
Wenn bei uns  der Septemberwind um die Häuser pfeift, die Wildgänse starten -  der Winter schon bedenklich nah vor der Tür steht - leben  die Herbstmärkte mit regionalem zum Verkauf aus Haus und Garten, Ställen und Wiesen auf.
Es gibt Werbung im Blättchen dass das Fleisch der Rinder die hier auf den Wiesen frei weiden und nicht in Ställen stehen -  ganz  besonders schmackhaft und zart - und dennoch durchaus - bezahlbar ist.
Die Milch ist frisch – die Butter zwar teurer als beim Bauern, aber superlecker. Von den Salaten im eigenen Anbau will ich gar nicht reden, so viele Sorten gibt es hier.
Es gibt Kleinbauern und Geschäftsleute die noch freilebende Hühner auf Dachböden im Winter  lange leben lassen – und halten. Die im Sommer in den Gärten die Böden aufscharren und umgraben, wetten, jeder weiß,  wie sehr anders und um so vieles besser ein Frühstücksei aus freier Haltung statt aus dem Supermarkt schmeckt.
Alte Apfelsorten werden gekreuzt und neue Züchtungen aus uralten Baumbeständen entstehen. Dabei kommt Saft aus eigener Herstellung. Marmelade – und Gelee heraus.
Köstlich, wenn einem der süße Fruchtsaft dabei über Finger und Mundwinkel  läuft. Alles stammt aus heimischen Gärten die hinter den Häusern viel Platz zum Leben haben.

      * Selbstgemacht ist die Devise. Man nimmt sich die Zeit.*
 Was bei mir langsam entsteht ist -  in den letzten 4 Jahren - trotz Ferienhauscharakter -  eine ganz individuelle, sehr persönliche Ausstrahlung einer Individualistin die den Normen und Formen den Rücken gekehrt hat und hier sehr gerne lebt. Was ich besonders hier liebe ist diese Stille und Ruhe um mich herum die so voller Leben ist, dass man auch  - ohne sie völlig zu verdrängen - zwischendrin die Kriege auf der Welt -  egal ob um Land und Stadt, ob um Politik oder Wirtschaft – gerne vergisst.
Mein /bunter  Vorbau – den ein anderer vielleicht gerne Terrasse nennen würde ist ein Schutz vor dem Winter – dem Schnee, Graupel und Hagelschauer, er trotzt Sturm und Regen und wurde unter Einsatz aller Körper - und Sinneskräfte von Hand, Hirn und Rücken vom Nachbarn und mir“ angebaut“!
dazu muss ich ihm dann nur noch die
Morgenzeitung" zum abschnuppern an die Pfote geben!"

„ Bauliche Veränderungen an einem Haus das einem nicht gehört“ – darf man ja nicht – aber das, was ich verschönere und kreiere, ist zu meinem Schutz , meinem  Vergnügen und für mein Auge.
Was  der Architekt, der gleichzeitig  der Hausbesitzer = VERMIETER  ist -  dazu meint – weiß  ich bis jetzt noch nicht, mal sehen, ob er irgendwann einmal erstaunt schaut. (?) !****
Die Katzen – meine "Gäste" - Nachbarn und ich -  nutzen ihn - nun  täglich und  gerne - doch Worte wie: hier ist es langweilig - sehen anders aus! Wanderer zwischen den Zeiten und eigenen Welten - seid mir willkommen.

das schon...*! Nun sieht es anders aus -
ganz anders
 die einzelnen "S c h r i t t e"  waren diese....⇣
vor 4 Jahren war hier nichts - eine leere Fläche
zudem nur ungenügend asphaltiert = Schlaglöcher
und Steine )!!!






eine " Schiebetür"


Knapp eine Woche hat es gedauert bis stand - die WAND mit Schiebetür*


fragt der Kater zum Schluß und ich sag :ja!°°°°°°°°°°°°°°°°°!!!!!
wie alles einmal begann - wie es aussah als ich hier einzog steht auch in Bildern
......... denn vorher - vor 4 Jahren sah es so aus ↕

https://wokinisblog.blogspot.de/2014/09/bequemlichkeit-in-mietobjekten.html

 © Angelface